Unterputzdosen Maße

Unterputzdosen finden Verwendung, wenn Elektrokabel und Telekommunikationskabel installiert werden. Die Unterputzdose wird direkt in die Wand montiert, wozu für jede Steckdose und für jeden TV-Anschluss ein Loch in der Wand angelegt werden muss. Auch die Kabelkanäle verlaufen direkt in der Wand. Die Unterputzdose wird fest in der Wand verankert und eingegipst.

Zur Befestigung klebt der Elektrotechniker die Unterputzdose zunächst in das Loch ein. Anschließend werden die Kabel durch die Dose geführt. Wenn alle Kabel verlegt wurden, kann die Unterputzdose mit Gips oder Putz endgültig in der Wand befestigt werden.

Die Unterputzdosen Maße betragen bei einer flachen Unterputz Gerätedose 4,1 bis 4,2 Zentimetern. Diese Dosen sind feuerbeständig bis zu einer Temperatur von 650 Grad. Die Gerätedosen verfügen über mehrere Ausbrechöffnungen, die auf DIN-genormte Rohre zugeschnitten sind. Der benötigte Durchmesser liegt für handelsübliche Steckdosen-Unterputzdosen bei etwa sieben Zentimetern: Hier muss in der Wand also ein geeignetes Loch geschaffen werden.

Unterputzdosen werden nicht nur für flexible Kabel wie bei einer Steckdose verlegt, sondern auch als Abzweig- bzw. Verteilerdose. Mit einer Verteilerdose werden mehrere elektrische Leitungen zusammen geführt. In Wohnräumen verwendet man auch für Verteilerdosen immer eine Unterputzausführung. Die sichtbare Aufputz-Variante findet lediglich in Kellern, Feuchträumen und im Außenbereich Verwendung.

Unterputzdosen für Steckdosen und Abzweigdosen sind für wenige Cent im Fachhandel erhältlich. Bei der Installation muss der Gips oder Putz, mit dem die Dose zum Einführen der Kabel zunächst eingeklebt wird, immer erst richtig aushärten.

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Reihenklemmen der Firma Dinkle

In der Elektrotechnik werden Klemmen genutzt, um Kupferleitungen, Drähte und Adern zu verbinden oder wieder lösbar anzuschließen. Der Kontakt wird durch Schrauben oder Federn hergestellt, mit denen die Klemme mechanisch fixiert wird. Elektrotechniker arbeiten je nach Anwendungsgebiet mit verschiedenen Klemmen-Typen wie Erdklemmen, Brückenklemmen und Reihenklemmen.

Die Reihenklemme wird auf eine Tragschiene aufgereiht. Die am häufigsten verwendete Tragschiene ist eine Hutschiene nach DIN TS35, auf der nacheinander mehrere Reihenklemmen befestigt werden können. Die meisten Reihenklemmen verfügen über einen Schraubverschluss, der verschiedene Leiterquerschnitte miteinander verbinden kann. Klemmen mit Schraubverschlusstechnik kommen insbesondere auch für große Stromleistungen zum Einsatz. Ohne Schraube kommen hingehen Klemmen mit Federkraftanschluss aus, der einen federnden Kontakt ermöglicht. Noch vergleichbar neu auf dem Markt sind Reihenklemmen mit Schnellanschlusstechnik. Auch die Schnellanschlüsse müssen nicht mehr mithilfe von Schrauben fixiert werden, sondern nutzen einen Schneidkontakt. Hierbei kann die Zeit, die üblicherweise für den Anschluss der Klemmen gebraucht wird, um mehr als die Hälfte reduziert werden. Die Schnellanschlusstechnik ist für alle handelsüblichen Schraubendreher geeignet.

Reihenklemmen der Firma Dinkle und weiterer Hersteller werden über den Fachhandel vor Ort und im Internet angeboten. Hier sind mittlerweile auch Hybridklemmen erhältlich, die sich alle Anschlusstechniken in einem Modul zu Nutze machen. Die im Handel erhältlichen Reihenklemmen der Firma Dinkle und anderer Hersteller entsprechen der gültigen DIN-Normung und werden meistens in Schalterschränken verbaut.

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Direktmontage Netzteile

Vom Handy bis zur Solaranlage: Netzteile versorgen Geräte mit Energie. Die Baugruppen oder Geräte, die vom Netzteil mit Energie versorgt werden, können nicht direkt an das Stromnetz angeschlossen werden. Bei einem Mobiltelefon wird hier beispielsweise immer das Netzteil über die Steckdose aufgeladen. Handelsübliche Netzteile werden als geregelte und ungeregelte Netzteile angeboten.

Zu den bekanntesten Netzteilen im Haushalt zählt das Steckernetzteil: Bis zu maximal 30 Watt werden Geräte über ein Steckernetzteil mit Energie versorgt, das in die Steckdose gesteckt wird. Die neueste Generation der Steckernetzteile sind Schalternetzteile, die eine verbesserte Energieausbeute bei geringerer Größe möglich machen. Zu den bekanntesten und in nahezu jedem Haushalt vorrätigen Netzteil gehört das Steckernetzteil für Mobiltelefone.

Auch Festspannungsnetzteile, die als eigenständige Geräte ausgelegt sind, dürften den meisten Verbrauchern bekannt sein: Das Notebook wird über ein Festspannungsnetzteil aufgeladen. Das Spannungsnetzteil verfügt üblicherweise über einen Steckdosenstecker und einen vom Gerät abhängigen Steckertypen wie den Notebook Adapterstecker. Einbau-Netzteile sind für Leistungen über einhundert Watt ausgelegt und kommen in zahlreichen Geräten wie Desktop-PCs, Fernseher und Laserdrucker zum Einsatz.

Netzteile sind in großer Auswahl über den Fachhandel und spezialisierte Internetshops erhältlich. Die Komponenten werden heute auch selbständig verbaut: Direktmontage Netzteile können etwa in Möbel und Zwischendecken eingesetzt werden. Diese Netzteile werden für den Betrieb von LED-Leuchten genutzt. Direktmontage Netzteile sind auch im Ladenbau häufig anzutreffen und agieren als Schalternetzteil in geschlossener Bauform.

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Einphasen-Transformatoren

Transformatoren bestehen aus einem magnetischen Kreis, um den zwei Stromkreise herum geführt werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind Transformatoren auch als Trafo oder Umspanner bekannt. Transformatoren bauen im zweiten Leiter eine Wechselspannung auf, wenn der erste Leiter mit Wechselstrom betrieben wird. Die Bauelemente kommen daher zum Einsatz, wenn Wechselspannungen erhöht oder verringert werden müssen.

Im Haushalt finden Transformatoren in nahezu jedem Netzteil Verwendung: sie wandeln die Netzspannung aus der Steckdose in die notwendige Betriebsspannung des Gerätes um. In der Stromversorgung werden Transformatoren überall gebraucht, da der über Hochleitungen transportierte Strom erst nach seiner Umwandlung durch einen Transformator in Niederspannung eingesetzt werden kann.

In den Netzteilen von Haushaltsgeräten sind bereits Netztransformatoren verbaut. Alternativ kommen auch Schaltwandler zum Einsatz. Die Netzteile von Computern und Fernsehern sind mit einem Zeilentransformator ausgestattet, der zwischen 20 und 30 kV erzeugt. Der Kern eines Transformators besteht aus Eisen oder Ferriten – keramische Werkstoffe mit schlechten Leitungseigenschaften aus Eisenoxid. Die klassische Bauweise eines Transformators ist die Ringform. Das Modell des idealen Transformators weicht in der Praxis dem realen Transformator: Faktoren wie Wirbelstromverluste, Widerstände und Streuflüsse ermöglichen keine Umsetzung des idealen Modells.

Einphasen-Transformatoren erzeugen mit der Sekundärspule auf der Ausgangsseite eine Wechselspannung, wenn an der Primärseite am Eingang des Transformators eine Wechselspannung angelegt wird. Die erzeugte Ausgangsspannung entspricht bei Einphasen-Transformatoren der Eingangsspannung unter Berücksichtigung des Windungsverhältnisses der Spule und ist mit einer Formel errechenbar.

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